Rhaetia 1
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Die bisherige Spendenkampagne

Der Verein Dampffreunde der RhB, gegründet 1977, setzt sich seit 2015 für die stillgelegte RHÆTIA ein. Die Vereinsmitglieder haben in einer erstaunlichen Fleissaktion schon fast alle Bestandteile des Dampfkessels der Lok imaginär verkauft. Durch die symbolische Veräusserung von 123 Siederohren, 66 Deckenankern und 104 Nieten sowie dem immer noch laufenden Verkauf der 290 Stehbolzen konnten rund 145‘000 Franken in die Spendenkasse gespült werden. Damit wurde das ursprüngliche Ziel von 35'000 Franken einer ersten Anstossfinanzierung für eine Kostenschätzung durch die RhB etwas übertroffen.

125 Jahre RhB (2014) und die RHÆTIA in der Hauptwerkstätte der RhB in Landquart
125 Jahre RhB (2014) und die RHÆTIA in der Hauptwerkstätte der RhB in Landquart

Das Projekt

Seit 2017 wird der Verein Dampffreunde der RhB neu aktiv durch den Club 1889 und historic RhB bei der Spendenaktion unterstützt. Die beiden Vereine gründeten zusammen mit dem Dachverband die «Projektgruppe RHÆTIA». Die Projektgruppe wird durch den Verein Dampffreunde der RhB präsidiert und koordiniert, ausserdem betreut er die vorliegende Homepage. Der Club 1889 steuert die Spezialisten bei und wird die Restaurierung technisch und finanziell begleiten und unterstützen. 

Der Dachverband historic RhB unterstützt Events und ist Ansprechpartner für die Medien. Natürlich ist auch die Rhätische Bahn personell in der Projektgruppe vertreten, schliesslich ist die Lok Nr. 1 die älteste Lok der RhB und in deren Eigentum. Die Handwerker in der Hauptwerkstätte der RhB in Landquart sind durch erfolgreiche Restaurierungsaufträge von Normal- und Schmalspurunternehmen prädestiniert, die geplanten Arbeiten professionell und im Sinne der Projektgruppe RHÆTIA auszuführen.


Ziel der Restaurierung

Die «Projektgruppe RHÆTIA» möchte die Dampflok optisch nach Möglichkeit im Zustand ihrer Ablieferung an die LD fahrtüchtig herrichten (lassen), damit sie als fahrendes Denkmal Zeugnis ablegt von den Anfängen der Rhätischen Bahn und zum «Flaggschiff» wird für die historische Bündner Eisenbahnflotte. Es sollen die notwendigen Reparaturen an Kessel, Antrieb und Fahrgestellt vorgenommen werden. Die Lok soll im jetzigen Zustand erhalten werden aber äusserlich auf den Zustand von 1889 zurückdatiert werden. Das heisst konkret, dass sie wieder ihre ursprüngliche schwarze Farbe sowie Replikate der ursprünglichen Beschriftungstafeln erhält. 

Dieser Wechsel betrifft den Messingschriftzug «LD1» anstelle von «Rh.B.» sowie die Messing-Namenstafel «RHÆTIA» anstelle von «Rhätia». Obwohl die aktuelle Beschriftung der «RHÆTIA» ebenfalls ihren historischen Wert hat, würde die Lok für alle sicht- und erlebbar zur Repräsentantin der L–D und damit der Gründerzeit der Eisenbahn im Kanton Graubünden, als die Bahn ohne staatliche Unterstützung privat finanziert war.  Der Ersatz der aktuellen Beschriftung durch Replikate ist reversibel, in dem die aktuelle Beschriftung im Bahnmuseum Albula eingelagert/ausgestellt würde.

Weitere Infos zur Restaurierung finden Sie im Restaurierungskonzept.


Unsere Werbeträgerin, die «Kohlenlok»

«Unsere Nr. 1 braucht Kohle» –  Mit diesem Slogan fährt seit dem 9.11.18, die Ge 4/4 II Nr. 616 «Filisur» durch den Kanton Graubünden und wirbt für die Spendenaktion RHÆTIA.

Die RhB bietet dem Projektteam RHÆTIA mit der «Kohlenlok» eine einzigartige und hochgeschätzte Plattform, um die RHÆTIA und die Spendenaktion in Graubünden und über die Bahnfotografen in der ganzen Welt bekannt zu machen. Die Werbelok ist in enger Zusammenarbeit zwischen der RhB und der Projektgruppe RHÆTIA entstanden. Die Lok ziert eine grosse Typenskizze der Dampflok, die Logos aller im Dachverein historic RhB eingebunden Vereine sowie ein grosser Spendenbarometer. Mit Stolz können wir daher von unserer «Kohlenlok» sprechen.

Technische Daten Ge 4/4 II

Nummerierung  611 - 633 
Anzahl 23
Hersteller SLM
 Baujahre 1973, 1984
 Achsformel Bo'Bo
 Länge über Puffer   12'940 mm
 Dienstmasse 50 t
 Höchstgeschwindigkeit  90 km/h
 Stundenleistung 1'700 kW (2'300 PS)
 Triebraddurchmesser 1'070 mm

 

Bilder der Ge 4/4II Nr. 616 Filisur